Presseinformationen­

Zementindustrie stellt sich umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen

Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die deutsche Zementindustrie in den letzten Jahren investiert, um den Herstellungsprozess zukunftssicher zu gestalten. Die Anstrengungen der Branche betreffen insbesondere die Verringerung der Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO₂), Stickstoff (NOₓ) und Quecksilber (Hg). Auch die Schonung natürlicher Ressourcen durch den Einsatz alternativer Rohstoffe rückt mehr und mehr in den Fokus. Wo die deutsche Zementindustrie derzeit steht, wie viel Energie und Rohstoffe sie bei der Herstellung einsetzt und welche Emissionen hieraus resultieren, zeigen die nun veröffentlichten „Umweltdaten der deutschen Zementindustrie 2019“ des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ). Details

Zementnachfrage auf hohem Niveau mit verhaltenem Ausblick

„Selten ist es so schwer wie in diesem Jahr, eine Prognose abzugeben“, sagt der Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ), Christian Knell, mit Blick auf die Entwicklung des deutschen Zementmarktes. Denn seit März 2020 sorgt die Corona-Pandemie hierzulande bei den meisten Menschen und Unternehmen für große Verunsicherung. Bislang können die Zementhersteller zufrieden sein, denn der deutsche Zementmarkt ist nicht zuletzt witterungsbedingt gut in das Jahr 2020 gestartet. „Trotz des „Lockdowns“ ab März hat der Weiterbetrieb der Baustellen die Zementnachfrage gestützt – auch dank des schnellen Handelns der Politik“, bewertet Christian Knell die Situation rückblickend. Details

CO2-Fußabdruck bleibt Herausforderung für die Zementindustrie

Die deutschen Zementhersteller haben auch im zurückliegenden Jahr in eine Vielzahl von Maßnahmen investiert, um ihren CO2-Fußabdruck weiter zu verringern. Dazu gehören sowohl die erneute Verbesserung der Energieeffizienz in der Zementproduktion durch neue Produktionsanlagen als auch die weitere Steigerung des Anteils alternativer Brennstoffe mit Biomasse. Dies zeigen die „Umweltdaten der deutschen Zementindustrie 2018“, die von den deutschen Zementherstellern traditionsgemäß einmal im Jahr veröffentlicht werden. „Wir haben auch in diesem Jahr deutliche Fortschritte gemacht und unsere CO2-Performance weiter verbessert“, so Christian Knell, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ). „Klar ist aber auch, dass wir bei der Verringerung der CO2-Emissionen mit bestehender Technik zunehmend an unsere Grenzen stoßen. Wir arbeiten daher an neuen zukunftsweisenden Technologien, vor allen Dingen an der Abscheidung des CO2, um es anschließend weiter verwenden oder gegebenenfalls speichern zu können.“ Details

Zementverbrauch 2018 um 0,4 Prozent leicht gestiegen

In Deutschland wurden 2018 rund 29,0 Millionen Tonnen Zement verbraucht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die eingesetzte Menge damit um ca. 0,4 % leicht gestiegen. Für die Jahre 2019 und 2020 sieht der Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ) die Branche in einem weiterhin stabilen Umfeld. Details

Workshop zu Voraussetzungen für CO2-Infrastruktur in NRW

Der Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ) richtet heute im Rahmen der Initiative „IN4climate.NRW“ in Düsseldorf den Workshop „CO2-Infrastruktur in NRW“ aus. Der Workshop bietet Vertretern aus Industrie, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft die Möglichkeit, im Kontext des Klimaschutzes über Perspektiven für den Aufbau einer CO2-Infrastruktur in NRW zu diskutieren. „Bei der Minderung prozessbedingter CO2-Emissionen in der Zementindustrie werden Abscheidung, Transport sowie Nutzung und ggf. Speicherung von CO2 eine wichtige Rolle spielen“, betont Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ. Details

Deutsche Zementindustrie dank hohem Digitalisierungsgrad gut für Industrie 4.0 gerüstet

Die jetzt veröffentlichte Studie „Industrie 4.0 in der Zementindustrie – Status quo und Perspektiven“ der RWTH Aachen University bescheinigt den deutschen Zementherstellern einen hohen Digitalisierungsgrad im Herstellungsprozess. Dadurch hätten die Unternehmen das Fundament für Industrie 4.0 geschaffen und diese in Teilen auch schon umgesetzt. „Industrie 4.0 ist bei der Steuerung unserer Hauptprozesse heute in vielen Fällen geübte Praxis. Wie die Studie zeigt, bestehen aber noch weitere Potenziale entlang der gesamten Prozesskette“, betont Christian Knell, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ). Herausforderungen für die Umsetzung von Industrie 4.0 sehen die Studienautoren vor allem in der Verfügbarkeit von IT-Fachkräften sowie bei der Internetversorgung an den Standorten. Details

Innovationen der Zementindustrie im Zeichen des Klimaschutzes

VDZ-Präsident Christian Knell auf dem VDZ-Kongress 2018
„Klimaschutz, Digitalisierung und das Zementwerk der Zukunft: das sind wichtige Zukunftsthemen für unsere Branche, die wir mit großem Engagement vorantreiben“, sagte Christian Knell, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ), bei der Eröffnung des 8. Internationalen VDZ-Kongresses 2018 in Düsseldorf. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung werden Vertreter der Zementindustrie, ihrer Zulieferer und aus Wissenschaft und Forschung aktuelle technische Herausforderungen, relevante Zukunftsthemen und künftige Rahmenbedingungen der Zementherstellung diskutieren. Details

Kontakt

Kommunikation und Informationen

Tel.: (0211) 45 78-210

Fax: (0211) 45 78-296

Rahmenbedingungen

Zementindustrie im Überblick 2019/2020

In kompakter Form bietet die Broschüre „Zementindustrie im Überblick“ eine Zusammenfassung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der deutschen Zementindustrie.