Europäische Union

Horizont Europa (2021-2027)

Am 1. Januar 2021 startete das 9. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union unter der Federführung der Europäischen Kommission. Horizon Europa ist das wissenschaftliche Nachfolgeforschungsrahmenprogramm von Horizont 2020.

Die Programmlaufzeit von Horizont Europa umfasst 7 Jahre und endet am 31.12.2027. Die Ausschreibungen zum Programm, die s.g. "Calls for proposals", werden im EU Funding and Tenders Portal laufend aktualisiert.

Horizont Europa ist in drei Programmsäulen (Wissenschaftsexzellenz, Industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Innovatives Europa) sowie den Förderbereich Ausweitung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraums strukturiert.

Für den VDZ ist vor allem die zweite Säule und dort die Cluster Digitalisierung, Industrie und Weltraum (Cluster 4) sowie Klima, Energie und Mobilität (Cluster 5) von Interesse.

Die Nationalen Kontaktstellen (NKS) unterstützen interessierte Einrichtungen, die sich am europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation beteiligen wollen. Die Struktur des Netzwerks besteht aus einer koordinierenden Geschäftsstelle, einer Erstinformationsstelle, der NKS Recht und Finanzen sowie je mindestens einer NKS je Programmbereich.

Weiterführende Links:

Deutsches Portal für Horizont Europa:

Beratungsangebot zur Antragstellung und zum Projektmanagement:

Nationale Förderprogramme des Bundes

1.) Zukunft Bau

2.) Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

3.) KMU-innovativ

 

 

1.) Zukunft Bau

Die Zukunft Bau Forschungsförderung ist ein Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen Bauwesen, Architektur sowie Bau- und Wohnungswirtschaft in der angewandten Gebäudeforschung fördert.

Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Förderprogramm, zu dem seitens des Projektträgers jährlich aufgerufen wird. Projektträger ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Förderart: Zuschüsse (zweistufiges Verfahren)

Förderzeitraum: max. 36 Monate

Fördersatz VDZ: 90%

Fördervolumen: ca. 200.000€ (Projektumfang entscheidend, Wirtschaftlichkeitsprinzip)

Link: Zukunft Bau: Antragstellung

2.) Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen, einschließlich junger und kleiner Unternehmen, des Handwerks sowie der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig gestärkt werden. Als wissenschaftliche Forschungseinrichtung kann der VDZ an Kooperationsprojekten an ZIM Projekten teilhaben.

Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Förderprogramm, zu dem seitens des Projektträgers jährlich aufgerufen wird. Projektträger ist die Allianz für Industrie und Forschung (AIF) Projekt GmbH.

Förderart: Zuschüsse (Antragsverfahren)

Förderzeitraum: min. 6 Monate bis max. 36 Monate

Fördersatz VDZ: 100%

Fördervolumen:

  • Gesamtprojekt max. 3.000.000 €; davon
  • Forschungseinrichtungen: max. 280.000 € je Teilprojekt
  • Unternehmen: max. 560.000 € je Teilprojekt

Link: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) - FuE-Kooperationsprojekte

3.) KMU-innovativ

Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Spitzenforschung im deutschen Mittelstand.

Es handelt sich hierbei um ein bis zum 31.12.20231 fortlaufendes Förderprogramm, bei dem Forschungsverbünde die Möglichkeit haben interessante Skizzen bei verschiedenen Förderschwerpunkten einzureichen.

Der Stichtag für eine Einreichung ist zwei Mal jährlich jeweils zum 15. April und 15. Oktober.

Förderart: Zuschüsse (zweistufiges Verfahren, Gliederung Projektskizze ist vorgegeben)

Förderzeitraum: 24 Monate

Link: KMU-innovativ - BMFTR

Folgende Technologiefelder sind dabei für den VDZ von Relevanz:

3.1.) Ressourcen und Kreislaufwirtschaft

Förderinhalte:

  • Kreislaufführung und Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und Komponenten, ressourceneffizientes Produktdesign und innovative Recycling- und Verwertungsverfahren;
  • integrale Bewirtschaftung des anthropogenen Lagers mit dem Ziel, aus langlebigen Gütern sowie Ablagerungen Sekundärrohstoffe zu gewinnen (Urban Mining);
  • Steigerung der Ressourceneffizienz vor allem in rohstoffintensiven Verfahren (zum Beispiel Verarbeitung metallischer und mineralischer Rohstoffe, Herstellung chemischer Grundstoffe und Baustoffe);
  • effiziente Bereitstellung und Nutzung kritischer Rohstoffe;
  • Verbesserung der Rohstoffproduktivität durch Optimierung von Wertschöpfungsketten, Einsatz von digitalen Technologien und Entwicklung von Bewertungs- und Steuerungsinstrumenten.

Projektträger: Projektträger Jülich

Fördervolumen: max. 500.000 Euro, davon müssen mind. 50% den beteiligten KMU zugutekommen

Fördersatz VDZ: bis zu 100% 

3.2.) Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung

Förderinhalte:

  • Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz,
  • treibhausgasmindernde Technologien und Verfahren,
  • klimarelevante Querschnittstechnologien,
  • Dienstleistungen und Produkte zum Klimaschutz,
  • Dienstleistungen und Produkte zur Anpassung an den Klimawandel,
  • klimaschonende Dienstleistungen und Bewirtschaftungsverfahren für den ländlichen Raum

Projekte, die einen Beitrag zum Klimaschutzplan 2050 und zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel leisten, werden besonders begrüßt.

Projektträger: DLR

Fördervolumen: nicht explizit genannt, 50% der Fördersumme müssen den beteiligten KMU zugute kommen

Fördersatz VDZ: bis zu 100%

4.) 8. Energieforschungsprogramm

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat das 8. Energieforschungsprogramm veröffentlicht. Als Grundlage für die Forschungsförderung in diesem Bereich hat das Ministerium das Programm an konkreten und ambitionierten Zielen für die Energiewende ausgerichtet. Fünf Missionen weisen künftig den Weg für innovative Forschungsprojekte: Mission Energiesystem, Mission Wärmewende, Mission Stromwende, Mission Wasserstoff und Mission Transfer. Das Energieforschungsprogramm ist als lernendes Programm angelegt. Die Fördermaßnahmen und Programmziele werden kontinuierlich geprüft und an aktuelle Bedarfe angepasst.

Gefördert werden anwendungsnahe Forschungen (TRL 3-7) und Reallabore (TRL 7-9). Es sind sowohl Einzel- als auch Verbundvorhaben möglich.

In der Bekanntmachung sind für den VDZ vor allem die Themenfelder aus dem

  • Kap. 2.3 „Energienutzung und Energieeffizienz“ (S. 10 ff.) sowie
  • Kap. 2.5 „Übergreifende Aspekte der angewandten Energieforschung“ (S. 14 ff.) relevant.

Projektträger: Projektträger Jülich

Aktuelle Förderaufrufe und Förderformate: Förderangebote - energieforschung.de 

5.) Mat2Twin

Das vorliegende Förderprogramm des BMFTR „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft (Mat2Twin)“ zielt auf die Entwicklung resilienter und kreislauffähiger Wertschöpfungsnetzwerke für innovative Werkstoffe und Materialien ab.

Nachfolgend finden Sie Hinweise zu Fördermöglichkeiten im Rahmen aktueller Bekanntmachungen:

Förderbekanntmachungen | werkstofftechnologien.de

  • AKTUELL:  Experiment!Material   (Start: 22.08.2025; Offen bis: 01.06.2029)

6.) Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)

Mit der Ende 2020 veröffentlichten FONA-Strategie hat das BMBF seine Forschungsförderung zum Schutz des Klimas und für mehr Nachhaltigkeit an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ausgerichtet. Die FONA-Strategie stellt die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in den Mittelpunkt und formuliert drei strategische Ziele, zu denen Forschung einen entscheidenden Beitrag leisten kann. Die Ziele werden in acht prioritären Handlungsfeldern konkretisiert. Für jedes Handlungsfeld wird hier aufgezeigt, wie dieses durch konkrete Aktionen (insgesamt 25) untersetzt ist, um die strategischen Ziele zu erreichen.

FONA-Strategie Übersicht – FONA

Bekanntmachungen – FONA 

7.) Entwicklung digitaler Technologien

Der Aufgabenbereich „Entwicklung digitaler Technologien“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie umfasst die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im vorwettbewerblichen Bereich. Ziel ist es, Zukunftsthemen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) frühzeitig aufzugreifen und den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen hin zu marktorientierten Spitzentechnologien mit hohem Anwendungspotenzial zu beschleunigen.

Auf Grundlage des Förderprogramms „Entwicklung digitaler Technologien“ greift das BMWE in jeweiligen Förderaufrufen – auch als Technologieprogramme bezeichnet – Schwerpunktthemen auf, die sich an aktuellen technologischen Entwicklungen und Markterfordernissen orientieren.

Weiterführende Links:

Digitale Technologien - Förderprogramm (Bekanntmachung)

Digitale Technologien - Förderaufrufe

Digitale Technologien - GreenTech Innovationswettbewerb – Digitale Technologien als Hebel für die Kreislaufwirtschaft

Digitale Technologien - Innovationskonzepte

Internationale Förderprogramme des Bundes

1.) CORNET

CORNET ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen, die ihre bestehenden Förderprogramme bündeln, um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu steigern. Auf diese Weise unterstützt COllective Research NETworking weltweit neue Förderorganisationen bei der Einführung von Pilotmaßnahmen und Programmen für vorwettbewerbliche kollektive Forschung.

Deutsche CORNET-Partner können durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert werden. Grundlage ist die international ausgerichtete Fördervariante der Industriellen Gemeinschaftsforschung.

Die internationalen CORNET-Ausschreibungsrunden finden zweimal jährlich statt. Die Frist für die Einreichung der Antragsunterlagen endet jeweils am letzten Mittwoch im März und September um 12 Uhr mittags (MEZ bzw. MESZ). Es handelt sich hierbei um ein zweistufiges Antragsverfahren.

Weiterführende Informationen:

CORNET - Homepage

Antrag auf Begutachtung | CORNET - IGF Portal

2.) ZIM International

ZIM bietet KMU neben der nationalen Förderung auch die Möglichkeit, sich an bi- und multilateralen Ausschreibungen mit über 20 Ländern/Regionen weltweit zu beteiligen.

Unter dem folgenden Link aktuelle internationale ZIM Ausschreibungen finden Sie eine Übersicht zu allen beteiligten Ländern/Regionen und den aktuellen Ausschreibungen.

Des weiteren engagiert sich das ZIM im Netzwerk EUREKA sowie im Netzwerk IraSME.

3.) EUREKA

Eureka ist mit über 40 Mitgliedstaaten, das weltweit größte zwischenstaatliche Netzwerk für internationale und europäische Kooperationen in der Forschung und Innovation. Es unterstützt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in marktorientierten Projekten. Deutschland, als Gründungsmitglieder von Eureka und vertreten vom BMFTR, ist eines der aktivsten Länder und ein sehr gefragter Partner.

Ihr Ansprechpartner für die europäische Forschungsinitiative Eureka in Deutschland ist das Eureka-Büro im DLR Projektträger im Auftrag des BMFTR.

WEITERFÜHRENDE LINKS:

2.1 - Bi- und Multilaterale Ausschreibungen; hier:
F&E-Ausschreibung für zirkuläre Wertschöpfung - Eureka Network
(Einsendeschluss Skizze: 30. September 2025)

2.2 - Cluster-Ausschreibungen; hier:
SMART 9. PROJEKTAUSSCHREIBUNG IST ERÖFFNET - SMART
(Einsendeschluss für Projektskizzen: 22. Januar 2026)

4.) IraSME

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderorganisationen, die Inhaber und/oder Manager von nationalen oder regionalen Förderprogrammen für kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind. Einige der Netzwerkmitglieder ermöglichen es Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs), die als Kooperationspartner für diese KMU fungieren, ebenfalls Fördermittel zu beantragen.

IraSME koordiniert die nationale Förderung internationaler Projekte, mit Förderschwerpunkt:

  • Entwicklung innovativer neuer Produkte, Verfahren oder technologiebasierter Dienstleistungen.
  • Technische Entwicklung bis hin zum Prototypen.
  • F&E mit erheblichen technischen Risiken für jeden finanzierten Partner.

Die 36. IraSME-Ausschreibung für transnationale F&E-Projekte läuft vom 2. Juni 2025 bis zum 24. September 2025. Die Ausschreibung wird von nationalen und regionalen Ministerien und Agenturen organisiert und finanziert, die über ihre jeweiligen Förderprogramme am IraSME-Netzwerk teilnehmen.

IGF-Förderung

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit erfolgreiches, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung und zu aktuellen Forschungsergebnissen ermöglicht.
Die Anträge sind an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu richten, das seitens des BMWE als Projektträger benannt wurde.

Neben dem nationalen IGF-Förderprogramm, fördert die IGF auch internationale Projekte mit der IGF-Fördervariante CORNET

Weiterführende Links:

IGF: Industrielle Gemeinschaftsforschung: IGF - Industrielle Gemeinschaftsforschung

Portal der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

IGF Antragsstellungsportal national:

Antrag auf Begutachtung | IGF - IGF Portal

IGF-Antragsstellungsportal international: 

Antrag auf Begutachtung | CORNET - IGF Portal

Dokumente für Antragsstellende und Geförderte:

Downloads - IGF Portal 

Förderprogramme des Landes NRW

a) EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027

Das Ziel des Programms ist es mit innovativen Ideen zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen Zukunft Nordrhein-Westfalens in Europa beizutragen und dabei den Zusammenhalt stärken.

Mit zielgerichteten Investitionen unterstützen Landesregierung und Europäische Union Ideen von Verbundvorhaben (KMU mit anderen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen) aus der Region dabei, ihre Potenziale zu entfalten sowie die Zukunft der Menschen und des Landes durch eine digitale und grüne Transformation zu gestalten.

Die nachfolgenden Innovationswettbewerbe des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 sind dabei für den VDZ von Relevanz:

Innovationswettbewerb Industrie.IN.NRW - Innovationsförderagentur NRW

Innovationswettbewerb GreenEconomy.IN.NRW - Innovationsförderagentur NRW

Innovationswettbewerb Energie.IN.NRW - Innovationsförderagentur NRW

Aktueller Stand:  Eine weitere Einreichungsrunde ist derzeit nicht geplant.

b) SCI4climate.NRW

SCI4climate.NRW ist das wissenschaftliche Kompetenzzentrum und Begleitprojekt zur Initiative IN4climate.NRW, einer neuen und bundesweit bisher einzigartigen Arbeitsplattform von Industrie, Wissenschaft und Landesregierung.

Ziel des vom Land unterstützten Forschungsprojekts ist die wissenschaftliche Betrachtung technologischer, ökologischer, ökonomischer, institutioneller und (infra-) struktureller Systemherausforderungen, die sich für das Land NRW und ggf. relevante Teilregionen sowie die in NRW produzierenden Unternehmen der energieintensiven Grundstoffindustrie bei einer Transformation hin zu einer klimaneutralen und zukunftsfähigen Industrie im Jahr 2050 stellen.

Die wissenschaftlichen Arbeiten umfassen die Erarbeitung von Studien aber auch die Entwicklung konzeptionell neuer Ansätze (z.B. in Bezug auf die Ausgestaltung von wettbewerbsneutralen Anreizsystemen). In Abstimmung mit den Partnern aus der Industrie und der Wissenschaft soll das Wissen um mögliche Pfade und deren Auswirkungen hin zu einer klimaneutralen Industrie erweitert und den Unternehmen sowie dem Land Informationen zu Handlungsmöglichkeiten bereitgestellt werden.

Weiterführende Informationen:   SCI4climate.NRW – NRW Science for Climate

Stiftungen

1.) Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die Stiftung fördert lösungsorientierte Projekte zum Schutz der Umwelt. Dabei stehen die folgenden Bereiche für die DBU im Fokus: Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation sowie Natur- und Kulturgüterschutz. Im Fokus stehen insbesondere KMU. Es sind jedoch auch Einzel- und Kooperationsprojekte möglich.

Neben Vorhaben in Deutschland fördert die DBU in begrenztem Umfang auch internationale Projekte, bisher vorrangig in den Ländern Mittel- und (Süd)Osteuropas (MOE). Eine Förderung internationaler Projekte jenseits von MOE ist in Einzelfällen möglich.

In den nachfolgenden Feldern spiegeln sich VDZ-Themen wieder: 

Bei der Antragsstellung ist eine KMU-Beteiligung erwünscht. Die Anträge können jederzeit eingereicht werden. Es handelt sich hierbei um ein zweistufiges Verfahren. Die Höhe der Förderung wird individuell geprüft und festgelegt. Grundsätzlich sind in Förderprojekten der DBU Eigenanteile zu erbringen und nachzuweisen. Die Fördermittelsumme pro Projekt (ohne Eigenanteil) liegt i.d.R. zwischen 100.000 € und 400.000 €. Die Projektlaufzeiten liegen im Schnitt zwischen 18 und 36 Monaten.

Weiterführende Links:

Projektförderung - DBU

Foerderleitlinien-Deutsche-Bundesstiftung-Umwelt.pdf

FAQ zur Projektförderung - DBU

2.) Dres. Edith und Klaus Dyckerhoff-Stiftung

Die Dyckerhoff-Stiftung fördert die Baustoff-Forschung. Dazu unterstützt sie Forschungsprojekte über einen mehrjährigen Zeitraum, vor allem am VDZ-Forschungszentrum der Zementindustrie in Düsseldorf sowie am Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal.

Anträge werden nur im Rahmen von Ausschreibungen entgegengenommen. Die aktuelle Ausschreibung findet sich im Downloadbereich der Stiftungswebsite  sowie auch weiterführende Informationen.

Ministerien & Projektträger

Ministerien:

BMFTR - Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

BMUKN - Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit 

BMWE - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

BMWSB - Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Projektträger:

AiF Projekt GmbH   (ZIM-Projektträger)

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) - Forschung

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - Förderung

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Projektträger 

Projektträger Jülich (PtJ)

Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Technologiezentrum GmbH (VDI TZ)